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Podiumsdiskussionen 12. November 2008: Informatik im Dreieck von Wirtschaft, Bildung und Politik

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Im Rahmen der „informatica08“ organisierte das Departement Informatik der ETH Zürich am Mittwoch, 12. November, eine Podiumsdiskussion zum Thema „Informatik im Dreieck von Wirtschaft, Bildung und Politik“.

In zwei aufeinanderfolgenden Diskussionen wurden die wirtschaftlichen, bildungspolitischen, sowie hochschul- und mittelschulpädagogischen Zusammenhänge, Motive und Synergien ergründet. Ausgehend von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zielsetzungen wurden künftige bildungspolitische Strategien diskutiert und aufgezeigt, welche differenzierte Lösungen hinsichtlich der Frage nach Förderung von technischem Nachwuchs in der Schweiz vorschlagen.

Presseberichte:
Bildungsoffensive für Bits und Bytes (ETH Life)


Veranstaltungstermin:

12. 11. 2008, Audimax der ETH Zürich, HG F 30 (Hauptgebäude, Rämistrasse 101)

Programm:
08.45                     Eintreffen der Podiumsteilnehmer
09.00 -10.45          Diskussion „Stakeholderanalyse“, inkl. kurzes Impulsreferat, Podiumsdiskussion und Fragerunde
10.45 - 11.15         Kaffeepause
11.15 - 13.00         Diskussion „Nachwuchs Technik“, inkl. kurzes Impulsreferat, Podiumsdiskussion und Fragerunde
ab 13.00 Uhr         Abschluss mit Apero-Imbiss

1. Diskussionsrunde: „Bologna und die Industrie“

Inwiefern verändert die Bologna-Reform und insbesondere die Internationalisierung der Masterstudiengänge die bestehenden Rahmenbedingungen? Welche Erwartungen werden seitens der Stakeholder an die Hochschulen gestellt? Wer trägt die Kosten der Ausbildung von Führungskräften im Technik-Bereich? In welcher Form könnte Informatik eine Kernrolle in der Wirtschaft spielen? Besteht ein Interessenskonflikt zwischen der Ausbildung für die Akademikerlaufbahn und der Ausbildung von Führungskräften für die Industrie und wenn ja, welcher? Welche Informatik Ausbildungsprofile braucht die Schweizerische Wirtschaft? Wie sollen sich die Profile auf die unterschiedlichen Hochschultypen (ETHs, Unis, FHs) verteilen? Ist es in diesem Zusammenhang kulturell und gesellschaftlich erwünscht, die Allgemeinbildung an Mittelschulen vermehrt in Richtung Technik umzugewichten?

Impulsreferat: Prof. Hans Peter Frei, Informatiker
Dr. Mauro Dell’Ambrogio - Staatssekretär Bildung und Forschung, EDI
Prof. Rudolf Minsch - Economiesuisse
Dr. Xavier Comtesse - Avenir Suisse
Dr. Douglas Dykemann - IBM
Prof. Martin Vetterli - EPFL
Prof. Dominik Gruntz - FHNW Technik
Erich Gebhardt - Director Microsoft Developer Center Zürich


2. Diskussionsrunde: „Mittelschule und Technik“

Wie kann man das Verständnis für Technik in den Mittelschulen fördern?
Welche Fähigkeiten und Bildungsziele soll der Technikunterricht an Mittelschulen vermitteln?
Welches ist die Rolle der Informatik im Kanon der technischen Fächer?
Was sind der Stand und die aktuellen Zielsetzungen der Informatikausbildung im Mittelschulbereich?
Wie soll die Informatik auf der Mittelschulstufe in den Lehrplan integriert werden?
Welche Gegebenheiten bzw. Instanzen behindern / beschleunigen die Implementierung?
Wie soll das Problem der Informatiklehrerausbildung angegangen werden?

Impulsreferat: Prof. Elsbeth Stern, ETH Zürich
Prof. Hans Rudolf Heinimann - Prorektor ETH Zürich
Dr. Heinz Rhyn - EDK
Dr. Kathy Riklin - Nationalrätin CVP, Unirat UZH, Vorstand SwissICT
Prof. Martin Lehmann - designierter Präsident SVIA
Hansjürg Stocker- Vizepräsident VSMP Lehrerverein
Prof. Jürg Kohlas - Hasler Stiftung
Dr. Rolf Hügli, Generalsekretär SATW

Moderation: Prof. Gerd Folkers, ETH Zürich

Programm (PDF)
Poster (PDF)

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